Villa-Landhausdielen sind für die Verlegung auf Niedertemperatur-Fußbodenheizungen bestens geeignet. Es müssen folgende Punkte unbedingt beachtet werden: Vor der VerlegungEstrich: Der Estrich muss normgerecht eingebracht sein. Insbesondere muss sichergestellt sein, dass der Estrich vollkommen ausgetrocknet ist. Dies setzt eine Lufttrockenzeit von mindestens sechs Wochen voraus. Belegreifheizen: Heizen Sie die Fußbodenheizung nach DIN EN 1264 und DIN 4725 belegreif. Erstellen Sie ein Heizprotokoll. Steigern Sie die Vorlauftemperatur Ihrer Heizung täglich um 5° C. und erstellen Sie ein Heizprotokoll. 2-3 Tage muss die Heizung mit maximaler Leistung betrieben werden, bevor die Temperatur zur Verlegung wieder auf 15° – 20° C abgesenkt wird. Zur Verlegung darf die max. Estrichfeuchte bei Zementestrich 1,5% und bei Calciumsulfatestrich 0,3% nicht überschreiten. Prüfen Sie die Feuchtigkeit mit einem CM-Feuchtigkeitsgerät. Bei der VerlegungEs wird empfohlen, die Landhausdielen auf Estrich mit Fußbodenheizung zu verkleben. Bei schwimmender Verlegung würde sich der Wärmedurchlasswiderstand aufgrund von Dämmunterlagen bzw. Lufteinschlüssen erhöhen. Bei vollflächiger Verklebung werden Nut und Feder nicht miteinander verleimt. Nach der VerlegungAufheizphase: Erhöhen Sie die Vorlauftemperatur Ihrer Heizung schrittweise um max. 5° C täglich. Keinesfalls dürfen Sie die Heizung sofort mit voller Leistung betreiben. Luftfeuchtigkeit: Bei Fußbodenheizungen ist die Einhaltung der relativen Luftfeuchtigkeit von 50 % - 60 % besonders wichtig, denn diese Art der Raumerwärmung trocknet das Holz in stärkerem Maße aus als normale Heizkörper. Verwenden sie einen Raumluftbefeuchter und kontrollieren sie die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer. Ihr Boden und Ihre Gesundheit werden Ihnen dankbar sein. Oberflächentemperatur: Die maximale Oberflächentemperatur bei Fußbodenheizungen darf 25°C nicht überschreiten, im Randbereich max. 27°C. |